Garden Blog

Der Blog über Nachhaltigkeit, natürliche Landwirtschaft und authentische Küche

Seit Jahrzehnten befassen wir uns intensiv mit ökologischen Themen, sowie alle damit zusammenhängenden Bereiche. Wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf Themen zu Natur und Umwelt, die wir positiv beeinflussen können.
Ristorante Trentino per Gita in Val di Non - Insalata rustica

Der Buschenschank Maso Plaz im Oberen Nonstal ist ein ideales Ausflugsziel für einen erholsamen Tag im Grünen, mit typischen Gerichten im Hofeigenen Restaurant! Der Inhaber und Küchenchef Alois Margesin baut die meisten seiner Zutaten in seinem Garten selbst an. Im typischen Trentiner Hofschank werden weitgehend Produkte aus eigenem Anbau oder von lokalen Herstellern verwendet.

Alois Margesin interessiert sich seit vielen Jahren für alte Sorten, ökologischen und nachhaltigen Landbau. Er produziert Obst, Gemüse, Fleisch und Wurstwaren in seinem einzigartigen Garten der Artenvielfalt im Trentino. Die biologische Vielfalt des Gartens mit dem typischen Trentiner Restaurant ist ein ideales Ziel für Liebhaber des Nonstals. Viele Wandermöglichkeiten, ein Landschaftspark mit Blumen, Kräuterbeeten, Liegen, Sonnenschirmen und einem Ruhebereich laden Sie für auf einen Tag im Grünen ein.

In seinem Restaurant im Nonstal bietet Alois seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis der Trentiner und Südtiroler Küche mit unverfälschten Produkten und Aufschnitt von eigenen Bauernhöfen. Buchen Sie jetzt unser Restaurant für Ihren nächsten Ausflug ins Trentino!

Direktverkauf und Pflanzenmarkt von April bis November

Von April bis November gibt es einen kleinen Pflanzen Direktverkauf am Plaz Hof. Hier finden Sie eine selektierte Auswahl an Stauden, alten & neuen Obstsorten, Tomaten- & Gemüsepflanzen, Kräutern und vieles mehr.
Je nach Saison verkaufen wir auch frische Obst- und Gemüseprodukte aus eigenem Anbau, Säfte, Weine, Schnäpse, Kräuter, Tees, Speck, Wurstwaren und selbstgebackenes Brot.
In unserem Hofladen & Buschenschank können unsere Spezialitäten auch direkt aus unserer Küche bestellt und genossen werden umgeben vom Antiken Gewölbe oder im herrlichen "Relax Garten".
Darüberhinaus finden Sie bei uns typische Trentiner und Tiroler Produkte von lokalen Produzenten wie Käse- und Wurstwaren aus dem Nonstal, Groppello Wein vom Nonstal oder Selbstgebackenes Brot.

Im Bereich des Schaugartens können Sie eine kleine Auswahl an Robusten Stauden und Freiland- Pflanzen aus eigener Anzucht begutachten.

Verwendete Pflanzen

Als Gärtner , Obstbauer und Bio-Pionier habe ich ein besonderes Verhältnis zu den Pflanzen und fühle mich inmitten von ihnen besonders wohl. In der Überzeugung habe ich meine Leben in Monokulturen abgebrochen, um dies hier zu machen.

Kräuter

aromatische Kräuter

Spezie

Erbe aromatiche

Arbusti

Prachtstauden, Bodendecker, Immerblühende Stauden,

Kultpflanzen

heilige Pflanzen alter Kulturen

Zauberpflanzen

aphrodisierende Kräuter, mystische Pflanzen

Fernöstliche Kräuter

Japanische und chinesische Kräuter

Gehölze

Blühende Spezialsträucher


Kräuter

Kräuter sind unsere zarten Begleiter. Es gibt sie in schier unendlicher Fülle. Sie erfreuen und mit ihrer Blüte, sie heilen unseren Körper, sie würzen unsere Speisen. Sie sind intelligent und begleiten uns überall. Selbst die „Unkräuter“ sind Kräuter, teilweise sogar die heilkräftigsten (stellen sie sich nur die Brennessel vor).
Wir planen einen Kräuterschaugarten, wo man die einzelnen Kräuter in ihrem Gedeihen mit allen Sinnen erleben kann.

Lavanda

Die Anlage eines „Gartens der Artenvielfalt“ ist unser Beitrag zur Erhaltung traditioneller, alter Sorten zur Bewahrung urtümlicher Aromen und Geschmacksnoten.
Wenngleich auch das Jahr 2010 zum internationalen „Jahr der Biodiversität“ ausgerufen wurde, so geht die reelle Entwicklung in der Landwirtschaft doch immer noch in eine andere Richtung.
Der zunehmenden Konzentration in der Großverteilung folgend, muss sich auch die Landwirtschaft auf immer intensivere Anbaumethoden einlassen. Die Produzenten haben keine Chanche diesem Trend auszuweichen, denn sie produzieren Ware für den „großen Markt“ und müssen sich dessen Vorgaben beugen.
Deshalb haben wir uns entschlossen, auf unserem Hof einen „Garten der Artenvielfalt“ anzulegen. Dieser soll für das Publikum geöffnet sein, um den Besuchern die Möglichkeit zum Kennenlernen der verschiedenartigsten Pflanzen zu geben.

Interview mit Alois Margesin des Programms A come Alpi von RTTR (Italienisch)

 

Ein Besuch auf dem Platzhof ist ein besonderes Erlebnis da er als Landschaftspark angelegt wurde, wo Nutzpflanzen, Heilpflanzen und Zierpflanzen gedeihen.

Campo fiorito

Blumenbeete, eine mediterrane Landschaft, Gemüse-Mischkulturen, Tomatenvielfalt, Kürbisäcker Wasserläufe und Teichs, Beerenobst und alte Obstsorten, Lavendelfelder, Duft- und Gewürzkräuter, farbige Bäume, Zitronen Orangen und Orchideen.

Dies alles sorgt für ein besonderes Erlebnis für die Sinne und bietet einen hohen Entspannungswert für die ganze Familie.

Liegewiese, Schwimmteich, Spazierwege in Panoramalage belohnen für die Anfahrt.
Die Gerichte im eigenen Hofrestaurant aus eigenen Produkten bieten ein außergewöhnliches Geschmackerlebnis. Der Einkauf von Gemüse, Obst, bäuerlicher Naturprodukte und Pflanzen aus eigenem Anbau lohnen sich doppelt, weil Qualität und Preis stimmen.

Giardino

Die Garten- Anlage

Die 35.000m2 große Fläche ist als Landschaftspark konzipiert, die zu Fuß erkundet werden kann. Ausganspunkt ist der Parkplatz, der 100m vom Haus entfernt liegt und von wo aus man in eine mediterrane Landschaft mit Liegewiese, und Badesee gelangt.
In unmittelbarer Nähe liegt der Gastgarten und der Hofschank.

Ape

Hier führt der Weg vorbei an der Hauskapelle in einen kleinen Park mit Zierteich und anschließenden großen Gemüsegarten. Dort geht es weiter zu den Beerenkulturen, vorbei am Tomatenhaus, Spargelkultur, Kohlbeeten bis zur ausgedehnten Obstgarten, der in Permakultur betrieben wird. Weiter gelangt man zum höchstgelegenen Panoramapunkt von dem man das gesamte Nonstal von Norden bis Süden überblicken kann. Darunter gelegen befindet sich ein Waldsee mit speziellen Bäumen, die im Herbst in allen Farben leuchten. Anschließend finden sich Tiergehege und ein Kräuterschaugarten.
In Planung ist zudem eine Orangerie mit Zitronen und Orangenbäumen, unter denen man gemütlich speisen und trinken kann.
Weiter unterhalb gelegene Flächen, die ebenfalls besichtigt werden können sind, der Weingarten, die Lavendelkulturen und Äcker für Kartoffel, Kürbis und Korn.

Wissenschaftlicher Versuch am Plaz Hof:
"Einjährige Mischkulturen und ihr Einfluss auf die Gliederfüßer Fauna sowie die Erntemenge im Vergleich zu herkömmlichen Monokultur- Systemen"

Vom 26.05.2012 bis 01.09.2012 führte Christian Kofler aus Algund einige Versuchs- Felder für seine Diplomarbeit zum "Bachelor in Agrarwissenschaften und Agrartechnologie" an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik" der Universität Bozen.

Die Absicht dieses Versuchs war, die Produktionskapazität der Permakultur zu überprüfen und das Eigenschutzpotential zu quantifizieren. Da Permakultur ein sehr weitreichendes Themengebiet ist, musste ein enger Zielbereich ins Auge gefasst werden. Daher entschied man sich die Versuche und die darauf basierende Arbeit auf einen der Kernmechanismen der Permakultur zu konzentrieren, die Mischkultur.

Im Versuch wurde an drei Mischkulturen von einjährigem Gemüse gearbeitet: Karotten und Zwiebel; Tomaten und Lauch sowie Kohl und Sellerie. Da Karotten-Zwiebel Mischkulturen bereits hinlänglich bekannt waren und ihr Eigenschutzmechanismus bereits 1984 wissenschaftlich beschrieben wurde, diente diese Kultur als Positivtest für den Versuchsaufbau. Für jede der Mischkulturen wurde die entsprechende Monokultur gepflanzt, mit der Absicht die auftretenden Insektenpopulationen und Erntemengen zu registrieren um anschließend sowohl die Mischkulturen ihre entsprechenden Monokulturen als auch die unterschiedlichen Mischkulturen untereinander zu vergleichen.

Die Versuche wurden am Plaz Hof durchgeführt. Die zur Verfügung gestellten Flächen auf einer Höhe von 1000 m über dem Meeresspiegel führten zur Aufspaltung der 9 Versuchsfelder auf 3 verschiedene Standpunkte.

Um die Insektenpopulationen zu messen wurden auf jedem Feld 4 gelbe und 4 blaue Klebefallen installiert. Um nicht nur die flugfähigen Insekten zu fangen, wurden die Klebefallen mit je einer Barber-Falle pro Versuchsfeld ergänzt.

Die Erntedaten wurden erhoben, indem jede geerntete Pflanze, beziehungsweise jeder geernteter Pflanzenteil pro Pflanze (ausgenommen Karotten, bei welchen die Erntedaten pro Reihe erhoben wurden), abhängig von der Pflanenphysiologie und der Verkaufsform des produzierten Gemüses, mindestens einmal, meist aber zwei- oder dreimal, gewogen wurden und in den entsprechenden Qualitätsklassen eingetragen wurden.

Die zwischen dem 26. Mai und dem 1. September gesammelten Insektenproben, zeigten für jedes Feld eine individuelle Populationsdynamik. Trotzdem gab es Ähnlichkeiten zwischen den Feldern auf dem jeweils gleichen Standpunkt.

Zur Analyse der Erntedaten wurde ein Vergleichswert zwischen Mischkultur und Monokultur die so genannte land-equivalent-ratio (LER) errechnet. Sie zeigt ob eine Mischkultur mehr oder weniger auf der gleichen Fläche produziert, als die ihr entsprechenden Monokulturen. Des Weiteren wurde die durchschnittliche Flächenproduktion pro Quadratmeter errechnet sowie die Qualitätsentwicklung der Einzelernten untersucht.

Die niedrigste Produktion lieferte die Mischkultur von Karotten und Zwiebel. Sie produzierte im Verhältnis sogar noch weniger als ihre Vergleichsmonokulturen. Die Tomaten-Lauch Mischkultur weißt laut LER eine ähnliche Produktionsmenge auf wie die Monokulturen. Beide Mischkulturen weißen Mängel auf die die relativ schwache Produktion erklären.

Die höchste Produktivität wies die Kohl Sellerie Mischkultur auf, sie überstieg die Produktionsmenge iherer Vergleichsmonokulturen bei weitem.

Für Nähere Informationen kann Christian Kofler auch direkt Kontaktiert werden unter:

Tel. +39 3664244565

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